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Fahrwerk Kurier*innenkollektiv, ein aktualisierter Name
Fahrwerk Kurier*innenkollektiv, ein aktualisierter Name

Fahrwerk Kurier*innenkollektiv, ein aktualisierter Name

2026-01-29

Seit den frühen 80er Jahren, als Fahrradkuriere als Zustellungsform populär wurden, gilt das Kurierwesen als ein „überwiegend männlicher“ Beruf. Wir sehen das immer noch bei überwiegend von Männern besuchten Fahrradveranstaltungen und bei Kunden*innen,die oft angenehm überrascht sind, dass eine Frau gekommen ist, um ihr Paket auszuliefern, zum Beispiel.Eines unserer Ziele als Kollektiv ist es, einen Raum zu schaffen, in dem sich jeder willkommen fühlt, und dass unser Kollektiv dies widerspiegelt. Wir sind stolz darauf, dass in unserem Kollektiv vergleichsweise mehr Menschen vertreten sind, die sich nicht als Mann verstehen, als anderswo – obwohl wir immer noch daran arbeiten, dies zu verbessern, und dies ein sehr wichtiges Ziel für uns bleiben wird.Unsere Sprache muss zu diesem Ziel passen.Seit fast 14 Jahren sind wir das Fahrwerk Kurierkollektiv.Jetzt haben wir eine optisch kleine, aber unglaublich grundlegende Änderung an unserem Namen vorgenommen.Wir sind jetzt das Fahrwerk Kurier*innenkollektiv.In dieser stark geschlechtsspezifisch geprägten Sprache wollen wir deutlich machen, dass wir an der Seite von Fahrradkurier*innen stehen, für die es Sprache gibt und vor allem für die, für die es noch keine passende Sprache gibt.Der adäquatere Sammelbegriff für Menschen, die sich als Kuriere, Kurierinnen und eben auch anders innerhalb dieses limitierten binären Verständnis von Geschlecht verstehen, ist ‚Kurier*innnen‘ – und mit diesem wichtigen Sternchen spiegelt sich darin ein geschlechtssensibleres Spektrum wider.Sprache ist wichtig. Deshalb haben wir unsere aktualisiert, um widerzuspiegeln, wie wir das Menschsein am Arbeitsplatz angehen.Für diejenigen, die mehr über fehlende Sprache nachdenken möchten, gibt es hier etwas mehr zu diesem Thema: